Auswandern nach Neuseeland – Auswandern ins Land der Kiwis

Auswandern nach Neuseeland – Auswandern ins Land der Kiwis

Neuseeland gilt als Sehnsuchtsziel und liegt so weit von Deutschland entfernt wie kein anderes Land dieser Erde. 24 Flugstunden dauert es, das Land im Südpazifik zu erreichen, aber wer einmal dort war weiß, dass es sich mehr als lohnt diesen beschwerlichen Weg auf sich zu nehmen. Spätestens seit der „Herr der Ringe“-Filme ist Neuseeland jedem ein Begriff und der Tourismus vor Ort hat in den letzten Jahren ordentlich an Fahrt aufgenommen. Doch auch als Auswanderungsziel wird Neuseeland immer beliebter, schließlich gilt das Land als eines der sichersten Länder der Welt und lockt zudem mit einer hohen Lebensqualität, guten Gehältern, einer niedrigen Arbeitslosenquote, einer einzigartigen Natur, verwunschenen Landschaften, quirligen Städten und freundlichen Einwohnern.

Verschiedene Klimazonen auf Nord- und Südinsel

Rund 4,5 Mio. Einwohner leben in Neuseeland, das sich in erster Linie auf zwei große Inseln erstreckt, alleine 1,4 Mio. davon in Auckland, der größten Stadt des Landes. Die Hauptstadt Neuseelands heißt Wellington und liegt ebenso wie Auckland auf der Nordinsel. Die Nordinsel und die Südinsel sind nicht über eine Brücke oder einen Tunnel miteinander verbunden und können also nur auf dem Seeweg mit dem Schiff oder auf dem Luftweg mit dem Flugzeug erreicht werden. Auf der deutlich größeren Südinsel leben nur rund eine Million Menschen, während die restlichen 3,5 Millionen Einwohner des Landes sich auf die Nordinsel verteilen.

Die beiden Inseln könnten unterschiedlicher nicht sein, was an der langen Ausdehnung des Landes liegt und das Land in verschiedene Klimazonen einteilt. Während im Norden des Landes im Sommer tropisches Wetter mit milden Wintern herrscht, sind die Winter auf der Südinsel streng. Auch die Landschaft könnte auf den beiden Inseln verschiedener nicht sein. Die Nordinsel ist von Vulkanen und geothermalen Feldern bedeckt und wird von Stränden, an denen zum Teil sogar Palmen wachsen, dominiert. Die Südinsel besteht im Norden und Osten in erster Linie aus Wein- und Obstanbaugebieten und die Westküste entlang ziehen sich neben dichtem Regenwald auch die massiven Südalpen mit ihren Gletschern und hohen Gipfeln. Fjorde, eine raue Küste mit Robben und Pinguinen und einsame Natur gibt es darüber hinaus im kargen Süden des Landes. Diese Naturvielfalt und der Umstand, dass innerhalb eines Landes tropische Strände, Gletscher, Regenwald, Berge, Vulkane und Fjorde vorkommen, machen Neuseeland  für viele Urlauber so reizvoll und manche fühlen sich so wohl, dass sie länger oder sogar für immer bleiben wollen.

Eine Auswanderung nach Neuseeland ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich

Im Jahr 2015 sind offiziell 1.284 Deutsche nach Neuseeland ausgewandert, zwischen 2005 und 2014 waren es sogar 11.254 Deutsche. Um Neuseeland als Tourist zu besuchen, ist als deutscher Staatsbürger ein Aufenthalt von bis zu 90 Tagen unkompliziert möglich. Wer dauerhaft in Neuseeland leben und arbeiten will, der muss ein kompliziertes Verfahren durchlaufen und entweder über ein entsprechendes Kapital oder über bestimmte Fachqualifikationen verfügen. Das Visum für einen langfristigen Aufenthalt in Neuseeland gibt es nicht mal eben so und wer tatsächlich eine Auswanderung nach Aotearoa (so nennen die Ur-Einwohner, die Maori, ihr Land, übersetzt heißt es „das Land der weißen Wolke“) plant, sollte dies rechtzeitig in Angriff nehmen.

Für das Visum sind unter anderem gute Englischkenntnisse und eine gesuchte Qualifikation nötig. Für die Überprüfung der Englischkenntnisse muss ein Test absolviert werden, wer den nicht besteht hat keine Chancen auf das Visum und muss pauken, bis es zum Bestehen reicht.

Verschiedene Fachkräfte werden immer gesucht

Pro Jahr wird nur eine festgelegte Anzahl unbegrenzter Aufenthaltsgenehmigungen ausgegeben, Fachkräfte und Menschen mit einer speziellen Ausbildung werden bei der Vergabe vorgezogen. Dabei lässt sich jedoch nicht pauschal sagen, um welche Berufsgruppen oder Qualifikationen es sich handelt, da sich die Wirtschaftslage Neuseelands regelmäßig ändert und sich dadurch auch der Bedarf verändert. Herrscht in gewissen Bereichen ein Mangel an Fachkräften, dann werden diese explizit aus dem Ausland angeworben, um die Wirtschaft und das Wohl des Landes stabil zu halten. Meistens wird in den Bereichen IT, Landwirtschaft und bestimmten Handwerksberufen gesucht wie zum Beispiel Elektriker, Steinmetz, Maurer oder Klempner. Auch Köche, Zahntechniker oder IT-Fachkräfte in Banken und Verwaltungsbehörden haben gute Chancen auf einen Job. Elektriker oder Klempner brauchen allerdings für die Ausübung ihres Berufs eine neuseeländische Zulassung. Auch Kfz-Mechaniker oder Ingenieure haben in der Regel gute Chancen auf Jobs, ebenso wie Molker oder Käser, da die Milchindustrie in den letzten Jahren im Land stark gewachsen ist.

Der Arbeitsmarkt in Neuseeland

Wer auf der Suche nach einer großen Karriere oder dem schnellen Geld ist, der ist in Neuseeland nicht unbedingt richtig. Die Kiwis (wie die Einwohner Neuseelands genannt werden), gehen vieles sehr entspannt an und der nationale Arbeitsmarkt hat seine Grenzen. Da die Bevölkerung des Landes klein ist, ist auch die Anzahl der Jobs beschränkt und große Unternehmen gibt es nicht so viele. In den meisten Firmen arbeiten nicht mehr als 20 Mitarbeiter.

Da ein Job eine wichtige Voraussetzung für die Auswanderung nach Neuseeland ist, empfiehlt es sich schon von Deutschland aus nach einer Stelle zu suchen – falls es nicht eh schon das eigene Unternehmen ist, was einen dorthin entsendet. Internationale und neuseeländische Jobbörsen im Internet sind für die Jobsuche von Deutschland aus gut geeignet, auch über Initiativbewerbungen kann ein Job ergattert werden. Im Internet gibt es zahlreiche Foren zum Thema Jobsuche in Neuseeland und erfahrene Arbeitsvermittler können bei der Suche nach einer Stelle im Land behilflich sein.

Das Punktesystem steuert die Vergabe von Visa

Die NZ Qualifications Authority, also die neuseeländische Einwanderungsbehörde, hat ein Punktesystem entwickelt, das für Laien schwierig zu durchschauen ist und immer wieder an die aktuellen Bedingungen angepasst wird. Innerhalb dieses Punktesystems werden Eigenschaften der Bewerber mit Punkten versehen, die dann am Ende die Mindestzahl an 100 Punkten ergeben müssen, um eine Chance auf das Visum zu haben. Diese Art der Bewerbung ist besonders für Fachkräfte relevant.

Zu den Bereichen, die mit Punkten berechnet werden, zählen dann die Qualität der Ausbildung, das Alter, Sprachkenntnisse und die bisherige Berufserfahrung. Auch bereits in Neuseeland gearbeitet zu haben, ein konkretes Jobangebot in einer bestimmten Sparte vorliegen zu haben oder bereit zu sein außerhalb Aucklands, der größten Stadt des Landes zu arbeiten, wird in Punkte umgewandelt. Erst wer die 100 Zähler erreicht, kann sich überhaupt an den Visumsantrag setzen – die Bewerber mit den höchsten Punktezahlen werden regelmäßig ausgewählt und erhalten dann die Chance, ihre Unterlagen einreichen zu dürfen. Die besten Voraussetzungen für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in Neuseeland haben diejenigen, die bereits befristet in Neuseeland leben oder gelebt haben und dort einem Job nachgegangen sind oder wer ein Jobangebot aus Neuseeland nachweisen kann oder in Neuseeland studiert hat. Dadurch, dass diese Personen das Land bereits kennen, versprechen sich die Behörden durch die Bevorzugung dieser Personen eine bessere Integration.

Mit dem Familien-Visum nach Neuseeland einwandern

Wer nicht als Fachkraft einwandern kann oder will, hat die Chance als direkter Verwandter eines neuseeländischen Staatsbürgers oder einer Person, die seit drei Jahren in Neuseeland lebt,  dauerhaft in das Land einzuwandern. Relevant für den Erhalt des Familien-Visums sind allerdings nur die engsten Familienmitglieder wie Ehepartner, Kinder, Eltern oder Geschwister.

Vorübergehende Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis statt dauerhaftem Visum

Personen, die gerne nach Neuseeland auswandern wollen, aber sich nicht für die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung eignen, können nach Bestehen einer Eignungsprüfung zumindest für zwei Jahre eine Arbeitserlaubnis erhalten. Wenn sie sich dann auf dieser Basis auf die dauerhafte  Aufenthaltserlaubnis bewerben, stehen die Chancen besser, dass der Antrag bewilligt wird.

Dauerhaft nach Neuseeland auszuwandern ist ein großer Schritt, schließlich ist das Land sehr weit von Deutschland entfernt und es ist nicht möglich, mal eben für ein Wochenende in die alte Heimat zu fliegen, falls einen das Heimweh überkommen sollte. Wer sich dazu entschließt, den Schritt zur dauerhaften Auswanderung zu gehen, der sollte das Land unbedingt bereits vorher schon mal besucht haben, um zu wissen, worauf er sich einlässt. Schließlich gilt Neuseeland zwar als Traumziel, aber nicht jeder fühlt sich dort automatisch wohl und sollte das Leben vor Ort zumindest mal für eine gewisse Zeit getestet haben.

Neben den Bewerbungen um ein Visum ist eine Auswanderung nach Neuseeland auch mit viel organisatorischem Aufwand verbunden, schließlich muss der Wohnsitz in Deutschland abgemeldet werden und der Umzug in das rund 20.000 Kilometer entfernte Land geplant werden.

Einwanderung ist in Neuseeland kein Fremdwort

Neuseeland ist wie auch Australien ein klassisches Einwanderungsland, das schon vor rund 1.000 Jahren von Polynesiern und später dann von Europäern besiedelt wurde. Ein Viertel der heute in Neuseeland lebenden Menschen wurde nicht in Neuseeland geboren und dass die Bevölkerung des Landes in den letzten Jahren stark gewachsen ist, geht zu zwei Dritteln darauf zurück, dass immer mehr Einwanderer nach Neuseeland kommen. Die in Neuseeland lebenden Volksgruppen stammen zum größten Teil aus Großbritannien, aber auch in Polen, Deutschland, Italien und den Niederlanden liegen die Wurzeln vieler Neuseeländer. Rund 67,6 % aller Neuseeländer sind im Ursprung europäischer Herkunft, die zweitgrößte Gruppe sind die indigenen Einwohner mit polynesischen Wurzeln, die Maori. Rund 14,6 % aller Neuseeländer sind Maori-stämmig. Die drittgrößte Bevölkerungsgruppe sind Asiaten mit 9,6 %.

Die Sprachen Neuseelands

Obwohl Englisch die am meisten gesprochene Sprache Neuseelands ist (96 % aller Einwohner sprechen Englisch), ist sie nicht als offizielle Amtssprache, sondern nur als „De facto“-Amtssprache anerkannt. Offizielle Amtssprachen sind Maori und die neuseeländische Gebärdensprache. Nachdem die Maori-Sprecher immer weniger wurden und die Sprache in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden drohte, nahm sie mit ihrer Ernennung zur offiziellen Amtssprache 1987 wieder zu und wird seitdem auch in Schulen unterrichtet. Rund 4 % aller Neuseeländer sprechen Maori.

Für Auswanderer genügen Englischkenntnisse für die Aufnahme einer Tätigkeit in Neuseeland, Maori-Kenntnisse sind nicht nötig. Wer aber Interesse an der Sprache hat, kann sie in Sprachkursen vor Ort erlernen.

Religion

42 % der Neuseeländer gehören keiner Religion an, im Vergleich mit anderen Ländern ist das ein hoher Wert.  55 % der Neuseeländer bekennen sich zu einer Religion, fast die Hälfte davon mit 49 % sind Christen. Der Hinduismus ist mit 2,3 % vertreten, der Buddhismus mit 1,5 % und der Islam mit 1,2 %. Die Religionen und die verschiedenen Bevölkerungsgruppen leben in Neuseeland friedlich nebeneinander, nicht umsonst wird Neuseeland jedes Jahr aufs Neue wieder zu einem der friedlichsten und sichersten Länder der Welt gewählt.

Eine Wohnung finden in Neuseeland

Wer nach Neuseeland auswandert, benötigt ein neues Heim, das am besten schon vor der Ankunft in dem neuen Land feststeht. Falls es nicht möglich ist von Deutschland aus bereits eine geeignete Wohnung zu finden, ist es auch möglich erst einmal in ein möbliertes Appartement zur Zwischenmiete zu ziehen und sich dann ganz in Ruhe der Wohnungssuche vor Ort zu widmen. Unter Umständen kann der Arbeitgeber dabei helfen, eine geeignete Immobilie zu finden, falls diese Unterstützung aber nicht angeboten wird, sind Auswanderer auf sich alleine gestellt. Sie können sich Hilfe von ortsansässigen Maklern suchen, um sich eine Wohnung oder ein Haus vermitteln zu lassen, oder sie gehen bereits vor der konkreten Auswanderung für eine gewisse Zeit nach Neuseeland, um dort eine geeignete Immobilie zu finden. Wer zunächst mit einer befristeten Aufenthaltsgenehmigung einreist, der sollte nicht direkt eine Immobilie kaufen. Dies macht erst dann Sinn, wenn die Aufenthaltsgenehmigung unbefristet ist und feststeht, dass die Zukunft in Neuseeland wirklich langfristig geplant werden kann.

Die Preise für Immobilien hängen stark von der Region ab, so ist es in ländlichen Regionen verhältnismäßig günstig ein Haus zu kaufen, während ein Appartement in Auckland ähnlich viel kostet wie in europäischen Metropolen. Für eine 3-Zimmer-Wohnung sollten mindestens 700 bis 900 Euro Miete pro Monat eingeplant werden, je kleiner die Städte werden und je ländlicher die Regionen, desto günstiger wird es. Grundsätzlich werden in Neuseeland mehr Immobilien zum Kauf angeboten als zur Miete, insbesondere wenn es um Häuser geht, es ist aber auch möglich erst einmal zu mieten.  Am besten ist es, sich Hilfe vor Ort zu suchen und auf einschlägige Makler zurückzugreifen, die den Markt kennen und bei der Vermittlung einer Immobilie helfen können.

So sind die Lebenshaltungskosten in Neuseeland

Hinsichtlich der Lebenshaltungskosten ist die Nordinsel teurer als die Südinsel, was insbesondere an den Mieten liegt, die auf der Nordinsel höher sind. Lebensmittel oder Benzin sind aber zum Teil auf der Südinsel teurer, da dort die Infrastruktur etwas schlechter ist und die Regionen dünner besiedelt. Insgesamt liegt das Preisniveau in Neuseeland über dem in Deutschland und wer sich für eine Auswanderung entscheidet, sollte dies berücksichtigen. Viele Lebensmittel sind in Neuseeland deutlich teurer als in Deutschland und auch Transport oder Wohnnebenkosten wie Strom oder Heizung liegen preislich über dem deutschen Niveau.

Steuern zahlen in Neuseeland

Wer in Neuseeland arbeitet, muss dort natürlich auch Steuern zahlen. Wer sich mehr als 183 Tage im Jahr dort aufhält gilt als „Resident“ und ist dementsprechend auch steuerpflichtig. Die Einkommensteuer hängt prozentual vom Einkommen ab und liegt zwischen 15 und 39 %. Wer mehr als 10 Jahre in Neuseeland lebt kann ab dem 65. Lebensjahr eine Altersrente beantragen.

Gesundheitssystem und Krankenversicherung

Auswanderer, die nach Neuseeland ziehen, sollten sich unbedingt im Vorfeld gründlich mit dem Thema Krankenversicherung auseinandersetzen. Wenn Sie einen Job in Neuseeland aufnehmen, zahlen Sie automatisch ins dortige System ein und sind dann in Neuseeland krankenversichert. Das Gesundheitssystem des Landes ist staatlich organisiert und wird durch Steuergelder finanziert. Jeder kann die Kernleistungen des Systems bei Bedarf kostenlos in Anspruch nehmen. Dazu zählen Hausarztbesuche, die Notfallversorgung in Krankenhäusern und Medikamente. Nicht enthalten im Leistungsumfang sind unter anderem Zahnarztbehandlungen, spezielle Therapieansätze oder Diagnostikverfahren. Um Zugang zu diesen Angeboten zu haben, empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Zusatzversicherung vor Ort. Alternativ oder auch zusätzlich können Auswanderer – besonders für die erste Zeit – noch eine private Versicherung in Deutschland abschließen, die dann international gilt. Für Auswanderer gibt es bei MAWISTA spezielle Tarife, damit sie sich in der neuen Wunschheimat keine Gedanken um eine umfassende Absicherung machen müssen. Wer sich langfristig für den Abschluss einer privaten Versicherung in Neuseeland entschließt, kann im Vergleich zu den Beiträgen für die Krankenversicherung in Deutschland Geld sparen.

Fazit

Eine Auswanderung nach Neuseeland ist ein sehr großer Schritt, der wohl überlegt sein sollte. Auswanderer sollten sich auch klar machen, dass die Eindrücke, die sie während einer Reise durch Neuseeland sammeln, nur Momentaufnahmen sind und noch lange nicht widerspiegeln wie es wäre in dem Land zu leben. Für viele Menschen ist Neuseeland das absolute Traumland, was unter anderem an der friedlichen Atmosphäre, der atemberaubenden Natur und den freundlichen Einwohnern liegt.

Der Arbeitsmarkt ist nicht ganz einfach zu überblicken, allerdings haben Fachkräfte gute Chancen auf einen Job. Über ein Punktesystem werden dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen vergeben, für den Anfang genügt vielen auch ein langfristiges Visum für 2 Jahre oder mehr, das dann verlängert werden kann. Wichtig ist, vor Ort einen Job zu haben und natürlich die englische Sprache zu beherrschen, um sich integrieren zu können. Hinsichtlich der Lebenshaltungskosten ist Neuseeland etwas teurer als Deutschland, die Mieten schwanken je nach Region. Ein wichtiger Punkt ist auch die Krankenversicherung, die entweder in Neuseeland in Anspruch genommen werden kann oder über eine deutsche Zusatzversicherung, die weltweiten Versicherungsschutz bietet.

Als klassisches Einwanderungsland mit einer sehr gemischten Bevölkerungsstruktur haben es Auswanderer in der Regel leicht sich in Neuseeland heimisch zu fühlen, da die Kiwis Fremden sehr offen und freundlich gegenübertreten. Dennoch sollte man das Land unbedingt ein oder mehrmals besucht haben, bevor man sich dazu entschließt dort dauerhaft leben zu wollen, denn nur so erschließt sich ein ungefährer Eindruck, wie das Leben in Neuseeland ist.

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