Tipps und Informationen für ein Auslandssemester in Neuseeland

Tipps und Informationen für ein Auslandssemester in Neuseeland

Tief blaues Meer, grüne Hügellandschaften, zerklüftete Felsformationen und lange Strände, das alles findet man in einem Land. Neuseeland ist das Land der vielen Möglichkeiten. Es ist hier durchaus möglich an einem einzigen Tag morgens zu surfen und das Strandfeeling zu genießen und mittags in den Bergen Snowboard zu fahren. Und wer noch einen drauf setzen möchte geht abends noch eine Rune tauchen. Die landschaftliche Vielfalt lockt ebenso viele Reisende, wie die unbeschreibliche Schönheit der Landschaften. Man hat das Gefühl durch noch unberührte Gebiete laufen zu können und als erster diese wilde Schönheit zu bewundern.

Um dieses einzigartige Land kennen zu lernen, zieht es zahlreiche junge Menschen zu einem Auslandssemester nach Neuseeland. Diese Chance ist eine perfekte Möglichkeit, im Land zu leben und es auch zu bereisen. Man lernt im Universitätsalltag die Menschen, die Kultur und die Lebensweise kennen und kann in den Ferien oder nach dem Studium alle anderen Gebiete bereisen.

Die Universitäten Neuseelands locken mit zukunftsorientierten Studiengängen und flexiblen Möglichkeiten. So kann man sich je nach Belieben seine Kurse zusammenstellen und Zusatzangebote belegen. Neben den zahlreichen Lernangeboten bieten die Universitäten auch Freizeitangebote auf dem Campus und in der Umgebung. Gerade für die sportlichen ist hier ein wahres Paradies. Man kann so vielen machen und ausprobieren, Spaß haben und seine Grenzen austesten.

Die wichtigsten Universitäten Neuseelands sind die University of Auckland, die University of Otago, die Victoria University of Wellington, die Massey University und die Lincoln University.
Erst in den letzten Jahren wurde Neuseeland für Studenten als Austauschland wahrgenommen und erschlossen. Daher gehört es noch nicht zu den typischen englischsprachigen Kandidaten. Dennoch bietet Neuseeland den Austauschstudierenden alles, was diese sich wünschen können. Das Bildungsniveau ist sehr hoch und neben erstklassiger Ausbildung gibt es zahlreiche persönliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Die meisten Studenten nutzen verschiedene Partnerprogramme, um nach Australien zu kommen. Das kann zum einen ein Hochschuleigenes Partnerprogramm mit einer neuseeländischen Hochschule sein oder eine freie Organisation wie zum Beispiel gozealand.de. Wer nicht auf ein solches Programm zurückgreifen möchte kann sich natürlich auch auf eigene Faust bewerben und als so genannter Freemover nach Neuseeland gehen.
Die Bewerbung selbst ist für Länder in Übersee ziemlich aufwendig aber bei guter Organisation und Planung kein Problem. Meistens werden Motivationsschreiben, Empfehlung von Professoren und Auswahlgespräche zusätzlich zu den normalen Bewerbungsunterlagen verlangt.
Wer Hilfe bei der Bewerbung oder der Informationsbeschaffung über die neuseeländischen Universitäten braucht bekommt diese in der Regel über das Akademische Auslandsamt der deutschen Hochschule oder über Ansprechpartner des externen Programms.

Nach der Bewerbung für den Studienplatz kommen noch zahlreiche weitere Punkte hinzu, die erledigt werden müssen. Wie finde ich einen geeigneten Platz zum Wohnen ohne ihn vor Ort anschauen zu können? Welche Einreisevorschriften gibt es? Muss ich ein Visum beantragen und wenn ja welches? Welche Unterlagen braucht die Gastuniversität? Was muss ich an meiner Heimatuniversität bis zur Abreise regeln? Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung? Wann buche ich am besten meinen Flug? Wie finanziere ich all das konkret?
Diese und zahlreiche andere Fragen gilt es dann noch zu beantworten.

Die Frage nach der Wohnung kann sehr einfach sein oder aber ein schwieriges Unterfangen werden. Zunächst sollte man sich auf jeden Fall für einen Wohnheimplatz an der neuseeländischen Universität bewerben. Diese Wohnheime liegen in der Regel in Campusnähe und sind recht erschwinglich vom Preis her. Doch nicht immer gibt es genug Plätze für alle Studenten und wenn man keinen Platz mehr bekommt, muss man auf eigene Faust etwas suchen. Das kann vor allem dann schwierig werden, wenn man die Wohnung vorher gerne einmal gesehen hätte. Wer auf gut Glück eine Wohnung mietet, sollte auf begrenzte Laufzeiten achten, um zur Not vor Ort nach etwas Besserem zu schauen.

Für die Zeit des Auslandssemesters sollte man an der Heimatuniversität ein Urlaubssemester beantragen, um den dortigen Studienplatz nicht zu verlieren. Das geht natürlich auch für ein Jahr. Außerdem ist es wichtig, vor der Abreise zu klären, welche Fächer man sich anrechnen lassen kann. Es macht Sinn, genau diese Fächer in Neuseeland zu belegen, um die erbrachten Leistungen auch gewürdigt zu bekommen. Was genau man anrechnen lassen kann bespricht man am besten mit den eigenen Professoren oder mit Studiengangskoordinatoren des eigenen Studiengangs.

Neben den Unterlagen für die Einreise sollte man sich auch rechtzeitig um einen notwendigen Versicherungsschutz kümmern. Die deutsche Krankenversicherung greift in Neuseeland nicht und so ist es wichtig eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Sich hier frühzeitig zu informieren und einen passenden Tarif zu suchen kann einem viel Nerven und auch Geld sparen. Günstige Beiträge und gute Konditionen finden sich zum Beispiel bei den Studenten Auslandskrankenversicherungen von MAWISTA. Die Versicherungen wurden speziell auf die Bedürfnisse von Studenten im Auslandssemester angepasst und decken so mit einer flexiblen Laufzeit alle relevanten Leistungen ab.

Die Frage der Finanzierung ist eine, die einen die ganze Planung hindurch beschäftigt. Wer einen Platz in einem Partnerprogramm ergattert hat, muss meistens keine Studiengebühren bezahlen und kann somit schon einmal einen großen Betrag abhaken. Doch natürlich kommen noch zahlreiche weitere Kosten auf einen zu. Von Flugkosten über Miete, Lebensunterhalt bis Freizeitaktivitäten. Das Leben in Neuseeland wird nicht günstiger sein als in Deutschland, eher teurer. Daher sollte man sich unbedingt noch auf zusätzliche Stipendien bewerben. Stipendien werden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), von den deutschen Bundesländern, von kirchlichen oder politischen Organisationen oder von anderen Vereinen angeboten. Außerdem kann man zusätzlich Auslands-Bafög beantragen. Selbst wer in Deutschland kein Bafög bekommen würde, kann für den Auslandsaufenthalt in die Kategorie hineinrutschen, da hier die Grenzen höher liegen.

Sind all diese Fragen geklärt und der Flug gebucht, kann man die Vorfreude auf den Aufenthalt steigen lassen. Eine unvergessliche Zeit in einem der interessantesten Länder liegt dann vor einem und man wird nicht nur für den eigenen Studiengang oder für den späteren Job wichtige Erfahrungen sammeln, sondern sich auch persönlich weiterentwickeln und Kontakte knüpfen, die einen das restliche Leben begleiten. Diese Erfahrungen vergisst man so schnell nicht mehr und man kann noch Jahre später zurückblicken auf eine tolle Zeit.

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